Aktivitäten

Kultur-Tourismus

Die schönsten Kunststädte der Toskana sind weniger als eine Stunde Autofahrt von dem Resort Bosco della Spina entfernt. Bei einem Aufenthalt von 4-5 Tagen können Sie problemlos die historisch und kulturell interessantesten Sehenswürdigkeiten der südlichen Toskana besuchen. Auf den Panoramastraβen gibt es wenig Verkehr, die so gemütlich befahren werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Murlo
Sehr kleine zauberhafte und mittelalterliche Ortschaft mit einem wichtigem Museum der etruskischen Kultur. Die Gemeinde hat die „Bandiera arancione“ (Qualitätssiegel im Bereich Tourismus und Umwelt) erhalten- mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite: http://www.bandierearancioni.it/comune/97/Murlo-SI

Buonconvento
Diese mittelalterliche Ortschaft hat über Jahrhunderte einen robusten Mauerring aus dem 14. Jahrhundert erhalten; erst im 19. Jahrhundert wurde sie durch den Bau von neuen Gebäuden im Schutz der Mauern verändert.

Montalcino
Diese mittelalterliche Ortschaft erhebt sich auf einem Hügel von 567 Metern ü.d.M.; von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Orcia-Tal. Sie ist vor allem für den Wein Brunello bekannt.

Siena
Siena ist eine sehr mittelalterlich geprägte Stadt. Die Häuser, Paläste und Straßen haben eine homogene Architektur. Bei einem Bummel durch die Altstadt wird der Besucher in frühere Zeiten versetzt und wird Schwierigkeiten finden, den Bezug zur Moderne zu sehen.
Da Siena auf den toskanischen Hügeln thront, schlängeln sich die Straßen der Stadt auf und ab und bieten dem Besucher weitläufige und vielfältige Ausblicke. Der innere Teil der Stadt gliedert sich in siebzehn Stadtteile, die von mittelalterlichen Mauern umgeben und jeweils mit einem Symbol gekennzeichnet sind. Die Stadtteile fordern sich 2 Mal im Jahr während des Palio heraus. Diese traditionelle Veranstaltung findet im Sommer statt (am 2. Juli zu Ehren der Madonna von Provenzano  und am 16. August zu Ehren der Assunta). Der Palio von Siena besteht aus einem Pferderennen auf dem Hauptplatz (“Il campo”).
Vor und nach dem Pferderennen, das sehr gut besucht ist, finden Festessen, Umzüge und andere mittelalterliche Riten statt.  Die Altstadt von Siena wurde im Jahr 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Pienza
Die Geschichte von Pienza ist eng mit der Geschichte von Enea Silvio Piccolomini verbunden, der in Pienza geboren ist und im Jahr 1458 mit dem Namen Pius II. Papst wurde. Er wollte aus seinem Heimatort Pienza (Corsignano), das eine kleine mittelalterliche Ortschaft war,  eine Papstresidenz im Renaissance-Stil machen.
Von dem Originalprojekt aus dem Jahr 1459, das von Bernardo Gambarelli- auch Rossellino (Schüler von Leon Battista Alberti) genannt- entworfen und gezeichnet wurde, sind heute noch viele Gebäude aus dem 15. Jahrhundert (die Kathedrale und die wichtigsten historischen Gebäude von Pienza) erhalten. Ein Besuch lohnt sich auch aufgrund des atemberaubenden Ausblicks auf das Orcia-Tal, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Interessant ist ein Besuch des Museumszentrums des Palazzo Piccolomini: http://www.palazzopiccolominipienza.it/

Monteriggioni
Diese kleine befestigte Ortschaft ist von einem 2 Meter massiven elipsenförmigen Mauerring umgeben, der von 15 Türmen und zwei Toren unterbrochen wird. In der Mitte der Ortschaft gibt es einen Platz, der von Gärten und Gemüsegärten umgeben ist. Diese hatten in der Vergangenheit eine besondere Bedeutung, da  sie im Belagerungsfall das Überleben der Bewohner garantierten.

Chianti
Die Chianti-Gegend bietet Kunst, Natur, Wein und Gastronomie. Man kann die lokalen Spezialitäten probieren, Ortschaften und Burgen besichtigen, die Natur erkunden und sich von der zauberhaften Landschaft treiben lassen. Das Chianti -Gebiet ist vielleicht der Ort auf der Welt, an dem die Identität zwischen dem Land und seinen Produkten am stärksten ausgeprägt ist. Der Name dieser Gegend bringt sofort den berühmtesten Wein der Welt, den Chianti, ins Bewusstsein.

Montepulciano
Die Stadt hat einen besonderen Verlauf: sie ist auf einer Kuppe von oben nach unten erbaut; heute hat sie einen sehr langen zentralen Corso, dem entlang die bedeutendsten Gebäude  stehen, die eine lange wunderschöne Fassadenreihe bilden und fast einer erstklassigen Ausstellung gleichen. Die Weinbautradition dieser Gegend und die Achtung, die der Vino Nobile di Montepulciano genießt, waren bereits seit dem VIII  n.Chr. bekannt.

San Gimignano
San Gimignano ist ein Ort wie aus dem Märchen. Er ist bekannt für den Vernaccia und seine Türme. Der Ort erhebt sich auf einem Hügel, von dem man das gesamte Elsa-Tal  überblicken kann. Zur Zeit des Hellenismus gab es hier ein kleines etruskisches Dorf, dessen Geschichte um das X Jahrhundert begann und den Namen des Heiligen Bischofs von Modena annahm: San Gimignano. Er habe die Ortschaft vor den Barbaren gerettet. Während des Mittelalters durchlief sie dank der Via Francigena, die den Ort durchquerte, eine wichtige Entwicklung. Das Zentrum ist ein regelrechtes Kunstwerk, das die Faszination einer vergangenen Epoche vollkommen intakt bewahrt hat.

Florenz
Im Mittelalter ist Florenz ein wichtiges Kultur-, Handels-, Wirtschafts- und Finanzzentrum gewesen. In der Neuzeit hatte sie die Rolle als Hauptstadt des Großherzogtums der Toskana, unter der Herrschaft der Familien Medici und Lorena inne. Nach der Einigung des Landes (1861) war sie von 1865 bis 1871 Hauptstadt Italiens. Florenz gilt als der Entstehungsort der Renaissance und ist auf der ganzen Welt als eines der Zentren für Kunst und Architektur bekannt. Sie gilt auch dank der zahlreichen Museen und Monumente, darunter der Dom die Kirche „Santa Croce“, die Uffizien, die Brücke „Ponte Vecchio“, der Platz “Piazza della Signoria” und der Palast “Palazzo Pitti,  als eine der schönsten Städte der Welt.

Volterra
Die Stadt Volterra und ihre herrliche Umgebung ist wahrscheinlich eine der Gegenden der Toskana, die sehr unterschiedlich ist und zahlreiche Attraktionen bietet. Die Geschichte hat kontinuierlich ihre Spuren in Volterra hinterlassen: angefangen bei den Etruskern bis ins 19. Jahrhundert. Beachtliche künstlerische und monumentale Zeugnisse können bei einem Spaziergang durch die Straßen der Altstadt oder  in den Museen der Stadt bewundert werden. Außer diesen Monumenten kann man eine unberührte Landschaft (die berühmten Steilhänge von Volterra) und eine hohe Lebensqualität genieβen sowie ein auf der Welt einzigartiges Kunsthandwerk bewundern: das Alabaster.

Wir empfehlen auch eine Tour zu den Abteien in der Provinz von Siena: Monte Uliveto Maggiore, Sant’Antimo und San Galgano
Die Abtei von Monte Oliveto Maggiore, das Mutterhaus der Benediktiner Kongregation von S. Maria di Monte Oliveto, ist auf Initiative von San Bernardo Tolomei (1272 – 1348) aus Siena entstanden, der als Lebensnorm die Regel des Heiligen Benedikt wählte.
Die Abtei Sant’Antimo ist ein Klosterkomplex bei Castelnuovo dell’Abate (Siena), innerhalb der Gemeinde von Montalcino. Es handelt sich um eine der wichtigsten Architekturen der toskanischen Romanik. Ein Tipp: die Akustik der Abtei  ist wirklich einzigartig; verlassen Sie sie deshalb nicht, ohne mindestens eine der CDs mit gregorianischen Gesängen gekauft zu haben, die in der Abtei aufgenommen wurden.
Die Abtei von San Galgano ist eine Zisterzienser-Abtei und befindet sich circa dreißig Kilometer von Siena entfernt, in der Gemeinde von Chiusdino. Hier befinden sich die Einsiedelei “Rotonda di Montesiepi” und die große Abtei, die jetzt leider kein Dach mehr besitzt und entweiht ist. So hat sie eine mystische Faszination. In der Einsiedelei “Rotonda di Montesiepi“ befindet sich das in den Fels geschlagene Schwert des Heiligen Galgano, als greifbares Zeichen für den immerwährenden Verzicht auf jede Form von Gewalt von Seiten des Heiligen,der einst ein unzüchtiger Ritter war.

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